Erste-Hilfe-Kurs-Pfotenverband
S&H Hundewelt Wandertouren  ›  BLOG  ›  Erste Hilfe beim Hund am Berg – wenn aus einer Tour plötzlich ein Ernstfall wird
Lesedauer 5 Minuten
Erste Hilfe beim Hund am Berg – wenn aus einer Tour plötzlich ein Ernstfall wird
Es beginnt oft ganz unspektakulär: Der Morgen ist kühl, der Rucksack sitzt, der Hund tänzelt erwartungsvoll neben dir. Ihr startet früh, die Wege sind noch leer, und dieses stille Einverständnis stellt sich ein, das man beim Wandern mit Hund so liebt: Ihr seid ein Team. Schritte, Pausen, Blickkontakt – alles greift ineinander. Doch dann reichen manchmal Sekunden aus, dass aus dem Traum ein Albtraum wird. Wir haben dir einen Ratgeber für die Erste Hilfe für den Hund am Berg bereitgestellt, damit du im Ernstfall richtig handeln kannst.

Es kann den erfahrensten Alpinisten auf zwei oder vier Beinen passieren: Ein kurzer Satz nach vorne, ein rutschiger Stein, ein unglücklicher Tritt in scharfkantigem Geröll. Vielleicht auch etwas, das sich schleichend ankündigt: ein Tag, der wärmer wird als erwartet, eine lange Südflanke ohne Schatten und ein Hund, der tapfer weiterläuft, obwohl er längst überhitzt. Am Berg ist der Abstand zwischen „alles gut“ und „Notfall“ überraschend klein.

In diesem Artikel geht es um Erste Hilfe für den Hund - dort, wo du nicht einfach „kurz zum Tierarzt“ fährst, wo Empfang wackelt, Wetter kippt und jeder Meter Rückweg zählt. Die gute Nachricht: Mit ein paar Grundprinzipien, etwas Ausrüstung und einem klaren Ablauf kannst du in sehr vielen Situationen richtig viel bewirken.

Drei Grundsätze, die dir am Berg helfen

1) Erst Sicherheit, dann Versorgung

Bevor du an Verbände denkst: Schau, ob ihr sicher steht. Weg von Absturzkanten, Steinschlag, Bachläufen, Weidevieh oder Mountainbike-Strecken. Leine deinen Hund, wenn möglich, an. Ein Hund in Schmerz oder Schock kann plötzlich loslaufen oder – bei aller Liebe – auch einmal schnappen. Ruhig sprechen, langsam bewegen, nicht hektisch werden. Bei Bedarf (und wenn die Atmung nicht beeinträchtigt ist) kann eine improvisierte Maulschlaufe helfen, damit du sicher arbeiten kannst.

2) Stabilisieren statt „reparieren“

Erste Hilfe beim Hund heißt nicht, alles perfekt zu lösen. Es heißt: Blutung stoppen, Atmung sichern, Unterkühlung verhindern, Schmerzen nicht verstärken, Transportfähigkeit herstellen – und dann rasch Hilfe organisieren oder den Rückweg klug planen. Gerade am Berg ist „weitergehen, wird schon“ oft der falsche Reflex.

3) Temperatur ist immer ein Thema

Kälte, Wind, Nässe, Hitze, Sonne – beim Wandern mit Hund spielt das Temperaturmanagement fast in jedem Notfall mit. Ein verletzter Hund kühlt schnell aus, ein überforderter Hund überhitzt schnell. Erste Hilfe für den Hund beginnt deshalb oft mit: Schatten oder Windschutz, trocknen, zudecken, kühlen oder wärmen – je nachdem.

Notfall am Berg, was tun?

Erste-Hunde-Hilfe: Das kleine Bergset

Ein Erste-Hilfe-Set muss nicht riesig sein, aber am Berg sollte es robust und „feldtauglich“ sein.

Bewährt haben sich:

  • sterile Wundauflagen + Kompressen
  • Mullbinden + selbsthaftende Bandage (haftet gut, auch im Fellbereich)
  • Polsterwatte (für Pfoten, Gelenke, Druckstellen)
  • Tape/Leukotape (Fixierung, Notfall-Pfotenverband)
  • kleine Verbandsschere, Einmalhandschuhe, Pinzette
  • Spritze ohne Nadel (Wunde spülen)
  • Zeckenzange/-karte
  • Rettungsdecke (Unterlage, Wärmeschutz, Windschutz)
  • 1–2 Pfotenschuhe/Booties oder zur Not Babysocken + Tape
  • Stirnlampe (Versorgung bei Dämmerung/Schlechtwetter)
    Wasser + faltbarer Napf
  • Tragetasche für den Hund
Ein Erste-Hilfe-Set

Notruf am Berg: Was du parat haben solltest

Wenn du im alpinen Gelände Hilfe brauchst, sind in Österreich typischerweise relevant:

  • 140 (Bergrettung / alpine Notfälle)
  • 112 (Euro-Notruf)
  • 144 (Rettung)

Wichtig ist weniger, welche Nummer du im Stress zuerst wählst, sondern dass du frühzeitig alarmierst, wenn der Rückweg/Transport unsicher wird.

Was du am Telefon möglichst klar sagst:

  • Wer du bist + Rückrufnummer
  • Was passiert ist (Sturz, starke Blutung, Atemprobleme, Hitzschlag-Verdacht, Unterkühlung)
  • Wo ihr seid (Wegnummer, markanter Punkt, Höhenangabe, Koordinaten, Richtung)
  • Zustand des Hundes (bewusstlos? hechelt er extrem? kann er stehen? starke Blutung?)
  • Wetter/Lage (Wind, Nebel, exponiert?)
  • Wenn ihr zu zweit seid: Eine Person versorgt, die andere spricht mit der Kontaktperson beim Notruf.
Helikopter am Berg
Die häufigsten Berg-Notfälle beim Wandern mit Hund - und was du konkret tun kannst
Pfotenverletzungen: wenn der Schritt plötzlich kürzer wird

Ihr seid im Rhythmus, der Weg zieht über Schotter, mal grob, mal fein – nichts Dramatisches. Dann siehst du es: Der Hund bleibt kurz stehen, leckt an der Pfote, setzt wieder an. Ein paar Meter später das Gleiche. Manche Hunde beißen durch, weil sie unbedingt bei dir bleiben wollen. Genau deshalb sind Pfotenverletzungen beim Wandern so tückisch: Sie werden oft zu spät ernst genommen.

So gehst du bei Erste Hilfe beim Hund an der Pfote vor:

● Check: Ballen, Zehenzwischenräume, Krallen – steckt ein Steinchen drin? Ist ein Ballen eingerissen? Steckt ein kleiner Stachel drin (Insekt, Dornen)?

● Spülen: Mit Wasser oder Kochsalzlösung (ideal mit Spritze ohne Nadel), damit Schmutz rauskommt.

● Abdecken: Sterile Wundauflage oder Kompresse auf die Stelle.

● Polstern: Jetzt kommt der Berg-Trick: zwischen den Zehen und unter dem Ballen gut polstern (Polsterwatte). Sonst drückt jeder Schritt wie ein Nagel.

● Fixieren: Mullbinde + selbsthaftende Bandage – stabil, aber nicht einschnürend. Danach kurz prüfen, ob die Pfote warm bleibt.

● Schützen: Pfotenschuh drüber, notfalls Socke + Tape.

Und dann kommt die ehrliche Entscheidung: Ist das heute noch eine Tour oder schon ein Rückweg? Bei offenen Ballen oder deutlichem Schmerz ist „noch schnell zum Gipfel“ die falsche Wahl. Eine Pfote wird nicht besser, wenn du Kilometer draufpackst.

Zerrung, Verstauchung, Fraktur: wenn der Hund nicht mehr einfach mitläuft

Eine kurze Unachtsamkeit, ein nasser Fels, ein Absatz im Blockgelände – der Hund rutscht weg. Manchmal klingt es harmlos: ein kleines Quietschen, dann Stille. Und plötzlich verlagert der Hund das Gewicht und will nicht auftreten. Du merkst sofort: Das ist nicht die übliche „kurz vertreten“-Lahmheit. Draußen ist die Diagnose schwierig. Aber du musst sie auch nicht perfekt kennen, um richtige Erste Hilfe für den Hund zu leisten. Am Berg gilt: Lieber konservativ handeln.

Was du sofort machst:

● Hund sichern, ruhig ansprechen, Bewegung stoppen.

● Sichtcheck: Schwellung? Wunde? Fehlstellung?

● Nicht „einlaufen lassen“ – das ist einer der häufigsten Fehler beim Notfall mit Hund

● Wenn deutlicher Schmerz oder starke Lahmheit: Route sofort vereinfachen. Keine heiklen Querungen, keine steilen Abstiege, keine Abkürzungen.

Woran du Frakturverdacht erkennst:

● sichtbare Fehlstellung, komischer Winkel

● starke Schwellung innerhalb kurzer Zeit

● Hund schreit bei kleinster Bewegung oder kann gar nicht belasten

Dann ist die beste Erste Hilfe oft organisatorisch: Tragen, Hilfe rufen, Abtransport planen. Und währenddessen: warm halten, Stress reduzieren, nicht herumprobieren.

Überhitzung / Hitzschlag: wenn es am Berg zu warm wird

Die Sonne brennt, die Flanke reflektiert, der Weg steigt endlos. Dein Hund hechelt, aber läuft weiter – wie Hunde das eben machen. Bis er plötzlich langsamer wird. Oder unruhig. Oder sich hinsetzt, als wäre der Akku leer.

Überhitzung passiert beim Wandern mit Hund schneller, als viele denken – und sie ist ein Notfall, bei dem du wirklich aktiv werden musst.

Typische Anzeichen:

● extrem starkes Hecheln, sehr schnelle Atmung

● Unruhe, oder im Gegenteil: „wegtreten“, apathisch werden

● wackeliger Gang, Erbrechen/Durchfall

● im schlimmsten Fall: Kollaps

Erste Hilfe beim Hund bei Überhitzung:

● Sofort in den Schatten, weg von der Sonne.

● Hund beruhigen, hinlegen lassen, Belastung stoppen.

● Kühlen – aber kontrolliert:

○ feuchte Tücher auf Bauch/Brust
○ Pfoten kühlen
○ mit leicht kühlem Wasser arbeiten (nicht eiskalt „schocken“)

● Wenn der Hund wach und klar ist: kleine Schlucke Wasser anbieten.

Wichtig: Wenn es wirklich nach Hitzschlag aussieht, ist das kein „kurz runterkühlen und weiter“. Das bedeutet Abbruch und tierärztliche Abklärung – auch wenn es kurz besser wirkt. Bei Hitze kann im Körper mehr passieren, als du von außen siehst.

Unterkühlung: wenn Wind, Nässe und Stillstand zusammenkommen

Manchmal ist es nicht ein dramatischer Vorfall, sondern die Summe einzelner Faktoren: Regen, ein nasser Hund, Wind am Grat – und dann noch eine längere Pause. Dein Hund beginnt zu zittern. Erst wirkt es wie „ein bisschen kalt“. Doch das Zittern wird stärker, der Blick wird ruhiger, das Tempo sinkt. Unterkühlung kann am Berg auch im Sommer passieren.

Anzeichen, dass du reagieren solltest:

● anhaltendes Zittern, steifer Gang

● kalte Ohren/Pfoten, blasse Schleimhäute

● Lethargie, „will nicht mehr“

Erste Hilfe für den Hund bei Kälte:

● Sofort raus aus Wind und Nässe, Windschutz suchen.

● Hund abtrocknen (Tuch, Shirt, was da ist).

● Auf eine isolierende Unterlage legen (Rucksack, Jacke, Rettungsdecke).

● Zudecken, langsam aufwärmen – kein „heißes“ Aufheizen.

Wenn der Hund deutlich apathisch wird oder das Zittern irgendwann aufhört (kann ein schlechtes Zeichen sein): Abbruch, Hilfe organisieren.

Blutungen & Schnittwunden: wenn es nicht nur ein kleiner Kratzer ist

Ein Schnitt am Ballen, ein Riss am Bein – und plötzlich ist überall Blut. Das wirkt oft schlimmer, als es ist, aber am Berg zählt: Blutung kontrollieren, bevor ihr weiterdenkt. Denn Blutverlust plus Kälte plus Stress kann rasch zum Problem werden.

Erste Hilfe beim Hund bei Blutung:

● Druck auf die Wunde (Kompresse oder sauberes Tuch).

● Druck halten, nicht ständig nachsehen (das reißt Gerinnsel wieder auf).

● Druckverband anlegen, wenn möglich (maximal 30 Minuten).

● Hund warm halten und ruhig lagern.

Wenn die Blutung nicht stoppt oder „pulsierend“ wirkt: Notruf/rascher Abstieg.

Insektenstich & allergische Reaktion: harmlos – bis es das nicht ist

Ein kurzes Jaulen, der Hund schüttelt den Kopf, kratzt am Fang. Oft ist es nur ein Stich und nach Minuten wird es besser. Problematisch wird es, wenn die Schwellung im Kopfbereich zunimmt oder der Hund plötzlich schwerer atmet.

Alarmzeichen:

● deutliche Schwellung im Gesicht/Fang

● Würgen, Husten, Atemnot

● Schwäche, Taumeln, Kollaps

Dann zählt Zeit. Hund ruhig halten, Belastung stoppen, Hilfe organisieren.

„Unbekannt aufgenommen“: Aas, Pilze, Köder – und du weißt nicht, was es war

Gerade im Wald oder in Weidegebieten passiert’s schnell: ein Happen ist weg, bevor du „Nein“ sagen kannst. Und jetzt?

Was du für den Hund tun kannst:

● Hund sichern, weitere Aufnahme verhindern.

● Merken: Wann war es, was könnte es gewesen sein?

● Wenn möglich: Foto vom Fund, Standort notieren.

● Tierärztlichen Rat einholen/Notdienst kontaktieren, je nach Zustand auch Notruf und Abstieg.

Wichtig: keine Medikamente „auf Verdacht“ geben. Draußen ist weniger manchmal mehr.

Erste Hilfe geleistet - was jetzt?

Nach Möglichkeit den Ablauf des Notfalls dokumentieren, das ist eine hilfreiche Unterstützung für den Tierarzt. Wenn ihr wieder Empfang habt oder beim Tierarzt seid, ist es hilfreich, kurz zu wissen:

● Zeitpunkt des Ereignisses
● Symptome (Atmung, Verhalten, Blutung, Lahmheit)
● Maßnahmen (Druckverband, Kühlung, Wärmeschutz)
● Wetter/Belastung (Hitze, lange Etappe, viel Höhenmeter)

Das klingt banal, ist aber in der Praxis oft entscheidend.

Ein Hund wird beim Tierarzt versorgt.
Notfall mit Hund am Berg mit Bergung: Wer zahlt für den Einsatz?

Das ist leider nicht überall gleich geregelt – und bei reiner Hundebergung (ohne medizinischen Notfall beim Menschen) ist die Chance groß, dass du als Halter:in am Ende (zumindest teilweise) zahlst. Hier die praktikable Orientierung für AT/DE/IT.

Grundprinzip (länderübergreifend)

● Medizinisch notwendige Rettung einer Person (Unfall/Krankheit, Gefahr): eher über Sozial-/Krankenversicherung bzw. öffentliche Systeme gedeckt – aber oft mit Einschränkungen und regionalen Unterschieden.

● Bergung ohne medizinischen Notfall („verirrt“, „blockiert“, „erschöpft“): häufig kostenpflichtig und wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

● Hundebergung ist rechtlich/abrechnungstechnisch oft kein medizinischer Rettungseinsatz – deshalb greift die Deckung für den Menschen oft nicht automatisch.

Österreich

Kurzfassung: In Österreich kann es schnell teuer werden – eine Rechnung ist eher die Regel als die Ausnahme, wenn keine spezielle Deckung besteht.

Wer zahlt grundsätzlich? Oft du/der Verunfallte – v. a. die Bergungs-/Suchkosten (Hubschrauber, Bergrettung) sind nicht zuverlässig durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt.

● Absicherung für Menschen: z. B. über Bergungskostenversicherung/Alpinvereine. Der ÖAMTC-Schutzbrief nennt z. B. Hubschrauber-/Bergrettung bis 10.000 € pro geschützter Person

● Absicherung für den Hund: Der Österreichische Alpenverein hat explizit eine Hundebergeversicherung als Zusatz (ca. 12 € pro Jahr, max. 3.000 € pro Schadensfall – Details/Leistungsbedingungen beachten).

● Alternative/Ergänzung: Fördermitgliedschaften bei Landes-Bergrettungen sind verbreitet (decken typischerweise Such-/Bergungskosten – aber für Personen, nicht automatisch für Hunde).

Fazit: Wenn dein Hund per Heli geborgen werden muss, ist ohne Hundedeckung das finanzielle Risiko in Österreich groß.

Deutschland

Kurzfassung: Bei echten medizinischen Notfällen zahlt häufig die Krankenkasse (Rettungsdienstlogik). Bei „Bergung ohne Notfall“ kann es kostenpflichtig werden.

Wer zahlt grundsätzlich?

  • Notfall/Verletzung: je nach Bundesland/Einzelfall übernimmt oft die Krankenkasse
  • Absicherung für Menschen: die DAV-Mitgliedschaft enthält den Alpinen Sicherheitsservice (ASS), der Rettungs-/Bergungskosten (auch Heli) bis 50.000 € übernimmt (für Mitglieder, im Rahmen der Bedingungen).
  • Absicherung für den Hund: Der DAV bietet eine Hundebergungsversicherung als optionale Zusatzversicherung an (wichtig, weil Personenschutz den Hund nicht automatisch umfasst).

Praktisch: In DE sind Menschen-Einsätze oft besser „standardmäßig“ abgedeckt als in AT – der Hund ist aber auch hier ein eigener Versicherungsbaustein.

Italien (inkl. Südtirol)

Kurzfassung: In Italien ist das System regional. In vielen Fällen ist Rettung bei medizinischer Notwendigkeit öffentlich getragen – aber mehrere Regionen (u. a. Trentino-Südtirol, Veneto, Valle d’Aosta usw.) haben Kostenbeteiligungen/Verrechnung, besonders wenn kein medizinischer Grund vorliegt.

Südtirol (Autonome Provinz Bozen)

Offizielle Info der Provinz:

● Wenn medizinisch gerechtfertigt / lebensbedrohliche Situation: 100 € Ticket/Selbstbehalt.

● Wenn nicht gerechtfertigt (keine Dringlichkeit): Kostenbeteiligung bis max. 1.000 €.

Trentino / Veneto

Es gibt Berichte/Regelungen, dass bei unverletzten Geretteten bzw. „nicht medizinisch begründet“ deutlich höhere Kosten anfallen können (z. B. Abrechnung pro Flugminute).

Und was heißt das für Hunde?

Wenn „nur der Hund“ geborgen werden müsste, ist das in der Praxis häufig kein medizinischer Rettungsfall im Sinne des Gesundheitssystems. Damit steigt das Risiko, dass es als kostenpflichtige Bergung behandelt wird (und du als Halter:in zahlst). Das ist eine naheliegende Ableitung aus den regionalen Regeln, aber im Einzelfall hängt es stark davon ab, wer (CNSAS/118/Feuerwehr) wo (Region/Provinz) rettet und wie der Einsatz eingestuft wird.

Für die Praxis empfohlen

1. Trenne gedanklich Mensch und Hund: Viele Versicherungen decken nur Personen – der Hund braucht oft einen Zusatz.

2. Für AT ist eine Bergungskostenversicherung fast Pflicht, wenn ihr regelmäßig alpin unterwegs seid.

3. Wenn ihr häufig mit Hund wandert:

  • ÖAV: Hundezusatz (Hundebergeversicherung) prüfen und wenn nötig abschließen
  • DAV: Hundebergungsversicherung als Zusatz prüfen und wenn nötig abschließen

4. Wenn ihr grenznah unterwegs seid (D/A/I): Eine Police/Mitgliedschaft wählen, die Rettung/Bergung im Ausland ausdrücklich umfasst

5. Wichtig: Rettung nur rufen, wenn eine ernsthafte Gefahr besteht. Über Kosten denkt man oft erst danach nach – aber ein “Heli-Taxi” ohne Notlage kann in manchen Regionen sehr teuer werden.

1 Tour gefunden.

Vorbereitung zur Alpenüberquerung + Erste Hilfe für den Hund

Für alle wanderfreudigen Hundebesitzer mit Extrakurs 1. Hilfe für den Hund
4 - 8 Personen
ab 600,00 € / Person

Keine Treffer gefunden
Bitte passen Sie Ihre Filter an, alternativ können Sie alle Filter zurücksetzen.
Wir verwenden Cookies
Wir und unsere Partner verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Dabei können personenbezogene Daten wie Browserinformationen erfasst und analysiert werden. Durch Klicken auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung zu. Durch Klicken auf „Einstellungen“ können Sie eine individuelle Auswahl treffen und erteilte Einwilligungen für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einstellungen  ·  Datenschutzerklärung  ·  Impressum
zurück
Cookie-Einstellungen
Cookies die für den Betrieb der Webseite unbedingt notwendig sind. weitere Details
Website
Verwendungszweck:

Unbedingt erforderliche Cookies gewährleisten Funktionen, ohne die Sie unsere Webseite nicht wie vorgesehen nutzen können. Das Cookie »TraminoCartSession« dient zur Speicherung des Warenkorbs und der Gefällt-mir Angaben auf dieser Website. Das Cookie »TraminoSession« dient zur Speicherung einer Usersitzung, falls eine vorhanden ist. Das Cookie »Consent« dient zur Speicherung Ihrer Entscheidung hinsichtlich der Verwendung der Cookies. Diese Cookies werden von S&H Hundewelt Wandertouren auf Basis des eingestezten Redaktionssystems angeboten. Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Cookies die wir benötigen um den Aufenthalt auf unserer Seite noch besser zugestalten. weitere Details
Google Tag Manager
Verwendungszweck:

Einbindung von Google Analytics über den Google Tag Manager. Cookies von Google für die Generierung statischer Daten zur Analyse des Website-Verhaltens.
Anbieter: Google LLC (Vereinigte Staaten von Amerika)
Verwendete Technologien: Cookies
Datenschutzhinweise: https://policies.google.com/privacy?fg=1

Google Analytics
Verwendungszweck:

Cookies von Google für die Generierung statischer Daten zur Analyse des Website-Verhaltens.

Anbieter: Google LLC (Vereinigte Staaten von Amerika)

Verwendete Technologien: Cookies

verwendete Cookies: ga, _gat, gid, _ga, _gat, _gid,

Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 730 Tage gespeichert.

Datenschutzhinweise: https://policies.google.com/privacy?fg=1

Hotjar
Verwendungszweck:

Cookies von Hotjar für die Generierung statischer Daten zur Analyse des Website-Verhaltens.

Anbieter: Hotjar Ltd. (Malta)

Verwendete Technologien: Cookies

verwendete Cookies: hjSessionBenutzer{site_id} (365 Tage) , _hjid (365 Tage), _hjFirstSeen (30 Minuten, verlängert sich bei Benutzeraktivität), _hjHasCachedUserAttributes (Dauer der Sitzung), _hjUserAttributesHash (Dauer 2 Minuten, wird alle 30 Sekunden erweitert), _gid,

Ablaufzeit: Finden Sie jeweils hinter dem Cookie in Klammern.

Datenschutzhinweise: https://www.hotjar.com/legal/policies/privacy/de/

Externe Videodienste
Verwendungszweck:

Cookies die benötigt werden um YouTube Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.
Anbieter: Google LLC
Verwendte Technologien: Cookies
Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 179 Tage gespeichert.
Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

Cookies die benötigt werden um Vimeo Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.
Anbieter: Vimeo LLC
Verwendte Technologien: Cookies
Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Datenschutzerklärung: https://vimeo.com/privacy